Brotscheiben halbieren, von beiden Seiten leicht mit 2 EL Öl einpinseln und auf ein Backblech legen. 2. Mozzarella in Scheiben schneiden und auf den Brotscheiben verteilen.
3. Eiertomaten waschen, trocknen und in Scheiben schneiden, dabei Stielansätze entfernen. 4. Tomatenscheiben und abgetropfte Anchovisfilets auf den Käsescheiben verteilen.
Alles mit Pfeffer und Oregano bestreuen und mit dem restlichen Öl beträufeln. 5. Brotscheiben im Ofen bei 200°C etwa 8 Minuten backen.
6. In der Zwischenzeit Basilikum waschen, trockenschütteln und Blättchen abzupfen. Die fertigen Crostinis damit garnieren.
Crostini-Variationen
Eine in ganz Italien sehr beliebte Vorspeise ist geröstetes Brot, das mit allen erdenklichen Zutaten beträufelt, bestrichen oder belegt wird.
Jede Region verwendet dazu das eigene Brot, wie beispielsweise die Toskana ihr ungesalzenes Landbrot. Die Vielfalt der Brotbeläge ist riesig: Würzige Tomatenpaste für Crostini heißt „rossi“, herzhafte Creme aus Leber „neri“, ist sie vom Huhn spricht man von „fegatini“, eine Art Mayonnaise schließlich trägt den Namen „bianchi“.
Bruschetta – Knoblauchbrot
Für diese aus dem Latium, aus den Abruzzen, stammende Crostini-Variante pro Person 1 große Scheibe Weizenbrot goldbraun rösten, anschließend mit einer halben Knoblauchzehe einreiben, mit 1 TL Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Zusätzlich kann das Brot mit Tomatenscheiben und Basilikumblättchen belegt und Pecorino darauf gehobelt werden.
Crostini alla romana – Röstbrot auf römische Art
Für die römische Variante je 3 dicke Scheiben Stangenweißbrot quer auf einen Holzspieß stecken. Auf die mittlere Scheibe 1 Scheibe Mozzarella legen.
Brote bei 250°C im Ofen 4–5 Minuten rösten. 1 Anchovisfilet mit 10g flüssiger Butter verkneten und die freien Scheiben damit bestreichen.
Alles mit Salz und Pfeffer würzen und mit Petersilie bestreuen.