Koch- und Backtipps



Tipps für Essig und Öl

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Kräuteröl

Raffiniert — mal selbst gemacht:
Kräuter (z. B. Dill, Rosmarin, Thymian) waschen, trockentupfen (sie müssen ganz trocken sein). Pro Liter etwa eine Hand voll Kräuter in eine saubere Flasche geben. Pflanzenöl zugießen. Fest verschließen.  2— 3 Wochen durchziehen lassen. Durchsieben, in eine saubere, trockene Flasche zurückgießen.


Speiseöl

bleibt schön klar und dünnflüssig, wenn Sie 1 Prise Salz in die angebrochene Flasche geben.


Limettenessig selber machen

Schmeckt herrlich fruchtig und ist ganz einfach gemacht: Von 2 unbehandelten Limetten die Schale abtrennen und mit 500 ml Weißweinessig aufkochen. Abgedeckt an einem kühlen Ort 3 Tage ziehen lassen. Von einer weiteren Limette die Schale abtrennen und in eine Flasche geben. Den Essig durch ein feines Sieb in die Flasche füllen. Er hält etwa 3 Monate.


Dill-Essig selbst gemacht

Erstklassigen Dill-Essig können Sie auch selbst herstellen. Dillstiele waschen und trocken tupfen. Für drei Wochen in einen guten Essig einlegen, darin ziehen lassen.


Aromatisiertes Öl

Salate bekommen eine herzhafte Note, wenn Sie das Dressing mit Nussöl zubereiten. Das können Sie ganz einfach selbst machen. Dazu 250 Milliliter geschmacksneutrales Pflanzenöl, zum Beispiel Sonnenblumenöl, mit 50 Gramm gehackten Nüssen nach Ihrer Wahl in ein festverschließbares Gefäß füllen. Nach drei Wochen abseihen.


Mit Öl kochen

Verwenden Sie möglichst ein geschmacksneutrales, hitzebeständiges Öl (zum Beispiel Sonnenblumenöl zum Kochen. Teure kaltgepresste Sorten sind dafür zu schade.


Fett filtern

Beim Frittieren ist darauf zu achten, dass das Fett nach jedem Gebrauch gefiltert wird. Tipp: Älteres ist dunkel, dickflüssig und riecht unangenehm. Dieses nicht mit neuem Fett mischen!


Essigsud

von Gewürz- oder sauren Gurken lässt sich hervorragend an Stelle von Essig für pikante Salatdressings oder Marinaden verwenden.


Feines Olivenöl

Wenn Sie das kaltgepresste Öl im Kühlschrank aufbewahren, flockt es aus. Das beeinträchtigt aber nicht seine Qualität. Bei Zimmertemperatur wird es wieder flüssig.


Zitrusöl selbst gemacht

Dazu geben Sie die Schale einer Limette in eine Flasche. Mit 700 ml Öl auffüllen, 2 Wochen ziehen lassen und dann durchsieben. Auch ideal als nettes Geschenk.


11 - 20

Ideale Frittierfette

Butterschmalz oder weiße Pflanzenfette, zum Beispiel Kokosfett, eignen sich ideal zum Frittieren, da sie geschmacksneutral sind und bei hohen Temperaturen nicht verbrennen.


Nussöle lagern

Angebrochene Flaschen halten nicht sehr lange, da diese Öle schnell ranzig werden. Kaufen Sie deshalb am besten nur kleine Portionen und bewahren Sie sie im Kühlschrank auf.


Öl filtern

So können Sie Frittieröl mehrfach verwenden: nach dem Gebrauch etwas abkühlen lassen und durch ein feines, mit Küchenpapier ausgelegtes Sieb gießen. So wird es wieder klar.


Ideales Bratfett

Da Butterschmalz im Gegensatz zu anderen Fetten kein Wasser enthält, verbrennt es auch bei hohen Temperaturen nicht, und das Bratgut erhält eine feine Butternote.


Feines Chili-Öl

Machen Sie sich ihr Aroma-Öl doch mal selbst: Chilis waschen, in Ringe schneiden und in ein kleines Schraubglas geben. Mit Öl aufgießen und gut verschlossen 2 bis 3 Tage ziehen lassen. Toll zum Marinieren oder Anbraten z. B. von Hähnchen, Scampi, Ananas.


Richtige Verwendung von Olivenöl

Das kalt gepresste, native Öl verwenden Sie am besten für Salate, Pesto oder zum Einlegen. Sie können es aber auch leicht erhitzen, etwa zum schonenden Schmoren oder Dünsten. Raffiniertes (erhitztes) Olivenöl eignet sich auch zum Braten und Frittieren.


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