Koch- und Backtipps



Tipps für Gewürze und Kräuter

1 - 10

Petersilie

ist nur mit warmen Wasser zu waschen, sonst verliert sie Saft und Aroma.


Würzige Kräuter

Getrocknete Kräuter nicht einfach aus dem Glas ins Essen streuen! Zerreiben Sie sie zwischen den Händen. Durch die Wärme entfaltet sich ihr volles Aroma.


Frische Kräuter

Ob Petersilie, Dill usw. einwandfrei sind, erkennen Sie daran, dass sie keine verholzten Stängel und keine gelben Blätter haben. Außerdem riechen sie besonders intensiv.


Kräuteraroma

Getrocknete Kräuter entfalten ihr Aroma in Salatdressings besser, wenn Sie sie zwischen den Händen zerreiben und 20 Minuten in Essig ziehen lassen. Dann das Öl zugeben.


Senf mag‘s kühl

Einmal angebrochen, verliert das beliebte Würzmittel in warmer Umgebung schnell seine Schärfe. Bewahren Sie Senf deshalb immer gut verschlossen im Kühlschrank auf.


Feines Gewürz

Ersetzen Sie beim Kochen einmal Muskatnuss durch Macis (Muskatblüte). Sie stammt vom gleichen Baum und hat ein ähnliches Aroma, würzt aber milder als die kräftige Nuss.


Aromatisches Bohnenkraut

Das Würzkraut verleiht grünen Bohnen nicht nur den typischen Geschmack, es macht sie auch leichter verdaulich. Sie können es frisch oder getrocknet verwenden.


Für mehr Geschmack

Möchten Sie den Eigengeschmack von Speisen auf natürliche Weise hervorheben, geben Sie an herzhafte Gerichte ein wenig Zucker und an süße Speisen eine Prise Salz.


Gewürzmischung

Tomatensalz können Sie ganz einfach selber herstellen: Jodsalz mit Edelsüß-Paprika, getrocknetem Majoran und Oregano mischen und gut verschlossen aufbewahren.


Mit Muskatnuss würzen

Wird sie erhitzt, kann sich ein bitterer Geschmack entwickeln. Geben Sie Muskatnuss (frisch gerieben oder als Pulver) deshalb erst kurz vor dem Ende der Garzeit dazu.


11 - 20

Gewürze zerstoßen

Ganze Gewürzkörner wie Pfeffer, Piment oder Kardamom lassen sich prima zerkleinern, wenn Sie sie in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Fleischklopfer draufschlagen.


Rosmarin

Dieses aromatische Gewürz enthält ätherische Öle, die eine konservierende Wirkung haben. Deshalb ist Rosmarin besonders gut zur Herstellung von Marinaden sowie Würzölen geeignet.


Paprikapulver

sollten Sie niemals schon beim Anbraten zum Fleisch geben. Es verbrennt sehr schnell und verleiht dadurch allen Gerichten einen bitteren Geschmack.


Petersilie

hält sich monatelang, wenn man sie fein hackt und mit etwas Salz vermischt. Dann in ein fest verschlossenes Glas geben und die benötigte Menge bei Bedarf entnehmen.


Knackige Kräuter

Die Pflänzchen bleiben schön saftig, wenn man sie auf einem angefeuchteten Holzbrett schneidet oder hackt, da der Saft nicht ins Brett eindringen kann.


Pfefferstreuer

verstopfen nicht so schnell, wenn man zu dem gemahlenen Pfeffer noch einige Pfefferkörner hinzugibt.


Kräuter

Petersilie und auch Dill behalten ihr tolles Aroma monatelang, werden sie fein gehackt, mit reichlich Salz gemischt und anschließend in einem Schraubglas kühl und dunkel aufbewahrt.


Safran aufbewahren

Er gilt als das teuerste Gewürz der Welt, muss kühl und dunkel gelagert werden. Innerhalb eines Jahres aufbrauchen, da er schnell Farbe und Aroma verliert.


Frische Kräuter

Beim Kauf unbedingt einen kritischen Blick aufs Grünzeug werfen! Es sollte frisch und intensiv riechen. Modriger Geruch ist ein Zeichen für überlagerte Ware. Die Stängel dürfen nicht holzig sein.


Mediterrane Kräuter

Oregano hat einen sehr kräftigen Geschmack, sollte also sparsam dosiert werden. Beim Kochen entfaltet er sein volles Aroma. Basilikum darf dagegen erst nach dem Kochen zugefügt werden.


21 - 30

Ingwer

Vom Geruch her erinnert die Wurzel an Zitrone. Bei seinem Geschmack verbindet sich scharf und süß harmonisch miteinander. Ingwer wird für Suppen, Fisch, Fleisch, Gebäck und Chutneys verwendet.


Milder Knoblauch

Wollen Sie auf Knofi nicht verzichten, aber ihn unbedingt etwas abmildern? Dann geben Sie den Gerichten viel gehackte, frische Petersilie zu. Das Chlorophyll vertreibt den intensiven Geruch.


Knoblauch

verleiht Suppen und Saucen ein weniger aufdringliches Aroma, wenn man gleichzeitig etwas frische Petersilie in einem Tee-Ei einige Minuten lang mitkocht.


Knoblauchzehen übrig geblieben?

Ich schäle sie und lege sie in Öl ein. Bei Bedarf entnehmen — das aromatische Öl mische ich außerdem z. B. unter Salatsaucen.


Knoblauch

lege ich vor dem Schälen kurz in heißes Wasser. Dann lässt sich die Schale leichter ablösen.


Gewürze

Wärme und Licht schaden Gewürzen: Die Haltbarkeit wird dadurch beeinträchtigt. Um das Aroma zu bewahren, sollten Sie Muskatnuss, Pfeffer und Co. nur unzerkleinert aufbewahren und erst bei Bedarf zerkleinern. Oder man kauft nur kleine Mengen gemahlene Gewürze ein.


Senf selbst zubereitet

Dazu zermahlen Sie schwarze und weiße Senfkörner zu gleichen Teilen sehr fein, gießen Essig dazu, bis eine cremige Paste entsteht und schmecken diese mit Honig und Chili ab.


Würze auf Vorrat

Füllen Sie frische, gehackte Kräuter in die Fächer eines Eiswürfelbehälters und gießen je etwas Brühe darauf. Mit den Kräuter-Würfeln lassen sich später schnell Gerichte verfeinern.


Knoblauch fix geschält

Die feine Schale der würzigen Zehen lässt sich leichter entfernen, wenn Sie den Knoblauch kurz mit heißem Wasser überbrühen und das flache Ende abschneiden. Dann drücken Sie die Zehen aus der Schale.


Würzen mit Knoblauch

Sollen die kleinen Zehen nur für kurze Zeit mitgaren, ist es etwas mühsam, sie wieder herauszufischen. Ganz einfach geht das, wenn Sie sie auf Zahnstocher spießen.


31 - 40

Weiße Meerrettichsahne

Sie vergraut nicht so schnell, wenn Sie zuerst die Sahne aufschlagen und den frisch geriebenen Meerrettich dann sofort einarbeiten. Nicht mit Zitrone beträufeln!


Frische Kräuter

Küchenkräuter verlieren an Aroma, wenn sie gequetscht werden. Nicht mit dem Messer auf dem Brett, sondern mit der Schere über Topf oder Schüssel schneiden.


Curry

entfaltet sein Aroma am besten, wenn er kurz in Fett an gedünstet wird und dann erst die Flüssigkeit dazukommt? Curry passt zu Reis- und Geflügelgerichten genauso wie in vielen Soßen.


Petersilie verwenden

Petersilie ist ein gesundes Gewürz, sollte aber nie direkt in den Topf gegeben werden, weil die Speisen dann leicht säuern. In einer Extraschüssel anbieten.


Geriebene Muskatnuss

Fans des herben Gewürzes sollten sich eine Muskatreibe zulegen, die Nüsse im Ganzen kaufen und bei Bedarf frisch über das Gericht reiben. So schmeckt es viel aromatischer.


Frische Kräuter

Wenn Petersilie, Basilikum oder Dill im Sträußchen schlapp machen, stellen Sie sie einfach eine Stunde in Zuckerwasser. Danach stehen sie wieder schön aufrecht.


Knoblaucharoma

Wenn Sie Salaten oder Aufläufen nur einen leichten Knoblauchgeschmack verleihen möchten, reiben Sie die Form oder Schüssel mit einer halbierten Knoblauchzehe aus.


Die weißen Kerne in Paprikaschoten werfe ich nicht weg,

sondern trockne sie und verwende sie als Gewürz für Bratensaucen.


Ausgekratzte Vanilleschoten werfe ich nicht weg,

sondern verwende sie zum Aromatisieren von Glühwein oder Punsch.


Damit Salz nicht so "klumpt",

gebe ich ein paar Reiskörner in den Salzstreuer. Der Reis zieht die Feuchtigkeit aus der Luft an.


41 - 50

Eine ausgekratzte Vanilleschote

braucht man nicht wegzuwerfen. Man gibt sie zu Zucker in ein Schraubglas. So hat man immer aromatisierten Zucker auf Vorrat.


Ingwer

gibt Hackbraten eine angenehme, asiatische Geschmacksrichtung. Ich knete dafür ein frisch geriebenes Stück Ingwerwurzel unter den Teig.


Frischen Ingwer auf Vorrat:

Ich schäle ihn, lege den Ingwer in Sherry, Reiswein oder Honig ein. So hält er Monate.


Frischer Meerrettich

auf Vorrat wird nicht braun, wenn Sie ihn reiben und mit Salz mischen, in ein Schraubdeckelglas füllen. Kühl aufbewahren.


Aromatischer Mohn

Wenn Sie die Samen in einer Pfanne ohne Fett rösten und dann im Mörser zerstoßen, entfaltet Mohn sein volles Aroma. Lecker im Kuchen in Kombination mit Äpfeln!


Milder Meerrettich

Zum geräucherten Lachs wird häufig frischer Meerrettich gereicht. Der ist oft recht scharf. Sehr viel milder im Geschmack wird er, wenn man etwas Sahne unterrührt.


Aromatische Trockenpilze

Trockenpilze sollten vorher immer eingeweicht werden. Besonders aromatisch schmecken sie zu Gulasch & Co., wenn man sie in Weiß- oder Rotwein einlegt.


Chilischoten entkernen

Damit die Schoten etwas an Schärfe verlieren, schneiden Sie diese auf und kratzen die Samenkörner heraus. Wichtig: Anschließend unbedingt die Hände gut waschen.


Edles Gewürz: Safran

Das feine Gewürz ist nicht ganz billig, aber Sie sollten es ohnehin sparsam verwenden. Schon eine Messerspitze reicht aus, um Soßen oder Reisgerichte zu verfeinern.


Paprikakerne

verleihen Bratensaucen ein pikantes Aroma. Trocknen Sie die Kerne und mahlen sie sie in einer Pfeffermühle. Sie sollten mit der Sauce gegart werden.


51 - 60

Kräuter

Mischt man verschiedene miteinander, sollte man darauf achten, dass die mit ausgeprägtem Aroma (Basilikum, Rosmann) die Sanften nicht überlagern. Einfach von den Starken weniger nehmen!


Herbes de Provence

So nennt man die französische Kräutermischung, die meistens aus Thymian, Basilikum, Fenchel und Bohnenkraut besteht. Die aromareiche Mischung wird getrocknet sowie tiefgefroren angeboten.


Getrocknete Kräuter

Sie werden stets in einem fest verschlossenen Behälter an einem dunklen Ort aufbewahrt. Wenn Sie sie über die Speisen geben, in den Handflächen zerreiben. Dadurch entfaltet sich ihr Aroma optimal.


Kräuter dörren

Die Pflänzchen auf dem Blech, das mit Backpapier ausgelegt ist, verteilen. Ofen auf 50 Grad einstellen. Während des Dörrens muss die Tür einen Spalt offen stehen (Kochlöffel dazwischen klemmen).


Würzen mit Worcester

Mit dieser Soße lässt sich beispielsweise Hackfleisch für Frikadellen oder Hackbraten kräftig würzen. Auch in die Mayonnaisensoße passt ein Schuss davon.


Wildkräuter

Die lassen sich mit einem kleinen Trick etwa drei Tage frisch halten. Dazu die aromatischen Kräuter locker in ein feuchtes Geschirrtuch einschlagen. Dann im Gemüsefach des Kühlschrankes lagern.


Chili

Gutes Pulver sollte eine tiefe, satte Farbe besitzen und von leicht klumpiger Konsistenz sein. Gegen „Chilibrand“ hilft eiskalte Milch oder ein Stück Weißbrot.


Petersilie

bleibt länger frisch, wenn man sie ungewaschen in ein Schraubglas legt und dieses gut verschließt. Das Glas dann in den Kühlschrank stellen. Noch nach einigen Tagen schmeckt die Petersilie wie frisch.


Senf

bildet beim Einrühren in Suppen und Saucen keine Klümpchen, wenn man ihn vorher mit etwas kalte Milch glatt rührt.


Würzige Note

Mischen Sie die geriebene Schale einer unbehandelten Zitrone mit fein gehackter Petersilie und Knoblauch. Geben Sie es am Ende der Garzeit zu Fisch oder Geflügel.


61 - 70

Gemischter Pfeffer

Egal, ob Streuer oder Mühle — füllen Sie doch einfach mal weißen und schwarzen Pfeffer zu gleichen Teilen ein, das schmeckt wunderbar würzig und bringt Abwechslung.


Kochen mit Pfeffer

Wenn Sie gemahlenen Pfeffer nehmen, würzen Sie das Gericht erst am Ende der Garzeit — sonst verliert er sein Aroma. Ganze Körner können Sie von Anfang an mitkochen.


Frisch gerieben

Passt toll jetzt zur Kohlsaison:
Geriebene Muskatnuss verfeinert den Geschmack von Grünkohl- oder Wirsinggerichten. Sein volles Aroma entfaltet das Gewürz, wenn Sie es mit einer Küchenreibe direkt zu den Speisen geben.


Knoblaucharoma

Möchten Sie eine Speise nur mit einem Hauch Knoblauch würzen, spießen Sie die Zehen auf Zahnstocher. So können Sie sie nach dem Garen wieder entfernen.


Würzsalz selbst gemacht

Mischen Sie grobes Meersalz mit etwas Orangenschale und frischen Kräutern. Alles in einem Mörser zermahlen und in einem fest verschließbaren Gefäß aufbewahren.


Richtig würzen

Getrocknete Kräuter können ihr Aroma am besten entfalten, wenn Sie in der Soße mitgekocht werden. Frische Kräuter sollten Sie dagegen erst zum Schluss dazugeben.


Kräuter trocknen

Zum Trocknen eignen sich Majoran, Thymian und Oregano sehr gut. Auf einem Backblech in den 50 °C warmen Backofen legen, bis sie sich in der Hand leicht zerbröseln lassen.


Küchenkräuter zerkleinern

Feine Kräuter wie Dill, Fenchel oder Schnittlauch schneidet man am besten mit der Küchenschere klein. Getrocknete Kräuter würzen intensiver, wenn man sie im Mörser leicht zerdrückt oder mit den Fingern zerreibt, bevor man sie an das Gericht gibt. Frische Kräuter können mit etwas Salz im Mörser zu einer glatten Paste verarbeitet werden.


Würzkraft erhalten

Gemahlene Gewürze verlieren schnell ihr Aroma. Kaufen Sie deshalb nur kleine Mengen und bewahren Sie sie in gut schließenden, dunklen Gefäßen an einem kühlen Ort auf.


Frische Kräuter lagern

Verlesen Sie die Kräuter sofort, und brausen Sie sie ab. Trockenschütteln, locker in Küchenpapier wickeln und in eine Plastiktüte stecken. So halten sie sich im Gemüsefach 2—3 Tage.


71 - 80

Kräuteraroma

Getrocknete Kräuter entfalten ihr Aroma in Salatdressings besser, wenn Sie sie zwischen den Händen zerreiben und 20 Minuten in Essig ziehen lassen. Dann das Öl zugeben.


Kräuter zerkleinern

Frieren Sie Petersilie und Co. ungehackt in einem Gefrierbeutel ein, und kneten Sie die gefrorenen Kräuter darin durch. Sie zerbröseln und sind sofort streufähig.


Mit Kräutern kochen

Frische Kräuter wie Schnittlauch und Majoran erst kurz vor dem Servieren in das Gericht geben. Die zarten Blätter verlieren an Aroma, wenn man sie zu lange erhitzt.


Frischer Ingwer

Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Knollen eine glänzende Schale haben, nicht runzelig oder gar schimmelig sind. Bruchstellen sollten nicht zu trocken sein.


Kochen mit ganzen Gewürzen

Pfeffer-, Pimentkörner oder Wacholder geben Braten, Soßen oder Eintöpfen ein tolles Aroma. Damit Sie beim Essen nicht versehentlich darauf beißen, garen Sie die Gewürze in einem Stoffsäckchen (Musselin) mit. Das lässt sich hinterher ganz leicht wieder herausnehmen.


Kümmel

entfaltet wesentlich mehr Aroma, wenn er vor der Verwendung ca. 10 Minuten in lauwarmem Wasser eingeweicht wird.


So frieren Sie Kräuterreste ein

Rosmarin, Basilikum & Co waschen, Blättchen abzupfen, hacken und in Eiswürfelbehälter geben. Etwas Brühe oder Wasser angießen, einfrieren. Zum Aufbewahren und Portionieren die Kräuterwürfel in Alufolie packen.


Preiswert würzen

Echter Safran ist das teuerste Gewürz der Welt, 10 g kosten 30 Euro! Wem es beim Kochen jedoch mehr um die tolle gelbe Farbe als um den Geschmack geht, kann auch Kurkuma nehmen. Gibt‘s für einen Bruchteil: 10 g kosten ca. 20 Cent.


Besser frisch

Kardamom verleiht Gebäck und Gerichten ein süßlich-scharfes Aroma. Da es jedoch schnell verfliegt, besser ganze Kapseln kaufen und bei Bedarf zerstoßen.


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