Tipps für Babys und Kleinkinder




Kunterbunte Tipps und Tricks 2. Teil

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Farb-Eier

Die Fächer im Deckel des Tuschkastens sind zum Anrühren der Wasserfarben einfach nicht groß genug. Besser geeignet sind die Plastik- Schachteln, die man ab und zu beim Eierkauf bekommt. Sie ergeben zwei prima Zehner-Batterien zum Anrühren und Mischen von Wasserfarben!


Ablenk-Creme

Meine kleine Tochter ist sehr lebhaft, was mir beim Wickeln viel Schwierigkeiten gemacht hat. Aber im Laufe der Zeit bin ich auf folgenden Trick gekommen: Ich gebe ihr einen Tupfer Creme auf Hand oder Fuß. Das weckt ihr Interesse, sie ist einige Zeit beschäftigt und hält still — ich kann in Ruhe die Windel wechseln.


Socken-Memory

Beim Wäschezusammenlegen haben mein Sohn und ich ein prima Spiel entdeckt: das Socken-Memory. Er bekommt den Haufen Socken und soll daraus die zusammengehörenden Paare aussuchen. Natürlich muß ich ein bißchen mithelfen, aber er ist immer ganz stolz, wenn er die richtigen findet — und er kann in meiner Nähe sein und gleichzeitig spielen.


Plüschtier-Himmel

Meine Tochter ist eine begeisterte Plüschtier-Sammlerin. Auch wenn sie neue Tiere bekam, wollte sie sich nicht von einem der älteren trennen. Ergebnis: eine regelrechte Schmusetier-Invasion im Kinderzimmer. Um etwas Platz zu schaffen, sind die Bären, Hasen und Hunde in eine Hängematte unter der Kinderzimmer-Decke umgezogen.


Sicherheits-Teddybär

Oft wollen Kinder sich nicht in ihrem Autositz anschnallen lassen. Ich habe meiner Tochter deshalb vor dem ersten Anschnallen ein kleines Geschenk
in den neuen Sitz gelegt. Seitdem ist sie wie verwandelt:
Auf keinen Fall darf ich losfahren, ohne daß sie angeschnallt ist — sie erinnert mich sofort daran. Damit ihr Eifer nicht erlahmt, lege ich ihr hin und wieder ein kleines Spielzeug in den Sitz.


Fühl-Buch zum Begreifen

Feste Pappe, bezogen mit verschiedenfarbigem Uni-Karton — daraus habe ich meinem Sohn Max, 8 Monate, ein Fühl-Buch gemacht. Auf den Seiten kleben viele Materialien mit unterschiedlicher Oberfläche: Wellpappe, Filz, Fell, Samt, Frottee, Kork, Rauhfaser, glatte und zerknitterte Alufolie, Schmirgelpapier... Es ist Max‘ Lieblingsbuch.


Aufräum-Poker

Ich möchte einen Tipp weitergeben, den ich von meiner Tante erhielt: Wenn im Kinderzimmer mal wieder Chaos herrscht, hilft ein ganz normaler Würfel, um das Aufräumen zu einem tollen Spiel zu machen. Reihum würfelt jeder und räumt dann so viele Spielsachen weg, wie der Würfel Augen zeigt. Noch spannender wird‘s, wenn man die Ergebnisse aufschreibt:
Wer hat am meisten Augen gewürfelt.


Giftfreie Bioknete

1/2 Liter Wasser und 3 EL Öl zum Kochen bringen und mit einem Gemisch aus 500 g Mehl, 200 g Salz und 2 TL Weinsteinsäure (Apotheke) vermengen und gut durchkneten. Die Masse in zwei Hälften teilen und mit je 1 Tübchen Lebensmittelfarbe (Backzutaten) vermischen. Diese Knete ist billig, sauber und giftfrei. Füllt man sie in luftdicht schließende Dosen, hält sie sich über Monate.


Tisch-Kunst

Den Tisch überziehe ich vor Kindergeburtstagen mit großen Papierbögen. Jeden Platz markiere ich mit einem Kreis. In der Mitte des Tisches liegen Stifte bereit. Jedes Kind darf seinen Platz selbst gestalten, bis alle Gäste da sind.


Luft-Zufuhr

Vor kurzem hatte mein Sohn so starken Schnupfen, daß er durch die Nase keine Luft mehr bekam. Ich habe ihm dann ein Tuch in Cowboy-Manier um den Hals gebunden und darauf einen ätherischen Balsam zum Inhalieren geträufelt. Sehr schnell wurde so seine Nase wieder frei!


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Winter-Mobil

Wenn viel Schnee liegt, ist mit dem Kinderwagen kein Durchkommen. Wir haben deshalb eine Babytragetasche (es geht auch mit einem Kinderwagenaufsatz)
mit Auto-Befestigungsgurten auf den Schlitten geschnallt und sie mit dem Winterfußsack ausgefüttert. Ein Kissen stützt den Rücken.


Reiß-Leine

Unsere Kinder sind recht stürmisch und reißen beim Abtrocknen nach dem Händewaschen oft die Aufhänger von den Handtüchern. Ich habe die Aufhänger jetzt nach und nach durch Gummilitze ersetzt. Die gibt dem Zug nach und reißt nicht so leicht.


Einschlaf-Lichtspiele

Ich habe manches ausprobiert, um meiner Tochter das Einschlafen zu erleichtern. Aber viele Spiele, vor allem aufregende Geschichten, machten sie eher munter. Ich habe dann das Lichttheater erfunden: Bei ausgeschalteter Zimmerbeleuchtung „male“ ich mit dem Lichtkegel einer Taschenlampe an Decke und Wände. Meine Tochter folgt mit den Augen ganz interessiert den Figuren — das ermüdet sie rasch, und sie schläft dann auch
bald ein.


Fenchel-Mühle

Fencheltee bereite ich aus Körnern, die erst vor dem Aufbrühen gequetscht werden. Bei der herkömmlichen Methode mit dem Messer erwischt man nie alle Körner, ein Teil spritzt über den ganzen Tisch. Ich habe mir nun eine Knoblauchpresse angeschafft, mit der ich die Fenchelkörner mühelos zerquetschen und gleich in die Kanne geben kann.


Eis-Zeit

Unser Sohn bekommt gerade Zähnchen und steckt alles in den Mund, um die Schmerzen zu lindern. Da er mit den käuflichen Beißringen nichts anfangen kann, gebe ich ihm einen Eiswürfel in zwei ineinandergesteckten Gefrierbeuteln, die ich fest verknote. Nach Gebrauch kommt die Tüte wieder ins Eisfach. Den Eiswürfel kann man sogar mit Lebensmittelfarbe bunt machen.


Stückchen-Brei

Nach und nach sollte Gemüsebrei für die Kleinen nicht mehr ganz püriert werden, sondern kleine Stückchen enthalten. Ich benutze dazu mit Erfolg einen Eierschneider, auf dem ich die gekochten Gemüse wie zum Beispiel Kartoffeln, Möhren, Kohlrabi usw. im Nu in kleine Würfelchen schneiden kann.


Haar-Schutz

Mein Sohn hatte Schwierigkeiten mit dem Friseur — immer gab es Tränen. Ihn ärgerten die kleinen, abgeschnittenen Härchen, die ihm ins Gesicht fielen. Seit einiger Zeit setze ich ihm nun einen jener halbmondförmigen Pappschirme mit Gummikordel auf, die man bei manchen Veranstaltungen bekommt. Seitdem sind die Probleme vorbei: Die Härchen fallen ihm nicht mehr ins Gesicht, außerdem lenkt ihn der bunte Schirm ab.


Tapeten-Kunst

Bei uns wird viel gemalt und gebastelt. Dazu verbrauchen wir Unmengen Papier. Ich hole mir deshalb aus dem Malergeschäft alte Tapetenbücher. Das feste, einseitig bunte Papier eignet sich hervorragend. Die dicken Einbanddeckel trenne ich mit einem scharfen Messer ab — das gibt prima Mal- und Knetunterlagen, da die Deckel mit sehr glattem Papier kaschiert sind.


Umzugs-Spiel

Wenn für meinen Sohn, die Spielsachen uninteressant geworden sind, dürfen sie „umziehen“: Alle Behälter werden ganz neu eingeräumt. Das hat drei Vorteile:
Es herrscht wieder Ordnung, die Spielsachen — weil sie jetzt anders sortiert sind — werden wieder interessant, und das Ganze macht meinem Sohn auch noch Spaß.


Pflege-Milch

Morgens nach dem Stillen ist häufig eine meiner Stilleinlagen ganz naß. Statt sie weg- zuwerfen, benutze ich sie dazu. den häufig wunden Po meines Sohnes Lennart zu pflegen. Muttermilch wirkt heilend, und ich habe mit dieser Pflege gute Erfahrungen gemacht.


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Finger-Schutz und Essen-Lernen

Babyhandschuhe machen beim Anziehen Probleme. Besser geht‘s, wenn man statt dessen Erstlingssöckchen nimmt.

Kinder können weiche Eier leichter essen, wenn man sie ganz peilt und in ein Glas oder eine Tasse gibt.

Türen-Zuschlagen und Finger-Einklemmen verhindert ein Stück Rohrisolierung aus dem Baumarkt, das man oben auf die Türkante steckt.

Ausgediente Babyfläschchen sind noch als Meßbecher nützlich.

Zum Selber- Essen-Lernen eignet sich ein Suppenteller besser als ein Kinderteller: Die Speisen rutschen nicht über den Rand, sondern fallen von selbst auf den Löffel.


Büro-Möbel als Wickel-Tisch

Fast umsonst sind wir zu einem Wickeltisch gekommen: Von einem alten Büro-Schreibtisch haben wir die Platte abmontiert und die beiden Unterbau-Teile zusammen- geschoben. Oben wird eine Platte von 80 x 80 cm aufgeschraubt. Bei schmaleren Unterteilen steht die Platte auf einer Seite über und wird zusätzlich mit Winkeln befestigt.


Arznei-Tresor

Für manche Medikamente ist das Arzneischränkchen im Badezimmer zu warm; sie müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Damit kleine Kinder nicht an die gefährlichen Mittel gelangen können, schließe ich sie in einer kleinen Geldkassette ein, bevor sie in die Kühle gestellt werden.


Ideen-Sparbuch für Not-Zeiten

Manchmal komme ich aus dem Staunen nicht heraus, welche Ideen schon Zweijährige beim Spielen entwickeln können. Solche Einfälle meines Sohnes schreibe ich stichwortartig auf. Ist ihm dann einmal langweilig, habe ich schnell etwas zur Hand, was ihn anregt — und er staunt über ‚.meine“ Ideen.


Leder-Creme

Bestimmt werden in anderen Haushalten ebensooft Creme- Reste weggeworfen, wie
dies bei uns früher der Fall war— überalterte Baby- und Kosmetik-Cremes sollen ja auch nicht mehr verwendet werden, weil sie der Haut schaden können. Statt dessen benutze ich diese Reste zur Lederpflege: Die fetthaltigen Cremes eignen sich hervorragend für beanspruchtes, brüchiges Leder von Schuhen, Taschen aller Art, Gürteln, Geldbörsen, Brieftaschen usw.


Still-Wurst

Ich habe mir mein eigenes ,,Stillkissen“ gemacht (und damit etwa 100 Mark gespart): Eine Wolldecke rolle ich der Länge nach zu einer Wurst und lege sie mir beim Sitzen ins Kreuz. Die Enden schlage ich nach vorn auf den Schoß, wo ich jetzt bequem die Arme auflegen kann.


Bananen-Konserve

Zum Bananenbrei fürs Baby braucht man höchstens eine halbe Banane. Wohin mit dem Rest? In den Müll, weil sie schlecht wird? Oder in unnötig verschwendete Alufolie verpacken? Die ideale Lösung: Ich schneide die Banane mit der Schale durch. Die Sauger-Schutzkappen von Babyfläschchen passen genau auf die Schnittfläche, die solange appetitlich frisch bleibt.


Ab-Schalter

Weil ich den Entdeckerdrang meiner Kinder am Elektroherd fürchte, habe ich ihn kindersicher gemacht: An fast allen Herden sind die Schaltknöpfe zum Reinigen leicht abzuziehen. Bei uns werden sie nur noch zum Kochen aufgesteckt.


Dämmer-Licht für Nacht-Ruhe

Unsere Tochter schläft im großen Bett zwischen uns. Im Zimmer ist es nachts dunkel, aber zum Stillen habe ich gern ein bißchen Licht. Damit nicht alle zu munter werden, habe ich auf den Fußboden eine alte Lampe mit schwacher Glühbirne (15 Watt) gestellt. Mein Mann schläft meist weiter, wenn ich sie einschalte, und wir beide werden von diesem Dämmerlicht nicht gleich „hell“wach.


Wechsel-Galerie mit Puzzle-Hits

Wenn die Kinder mit viel Mühe Puzzlebilder zusammengesetzt haben, müssen sie sie meist aus Platzmangel gleich wieder in Einzelteile zerlegen. Klebt man sie auf, ist der Puzzle-Spaß nicht wiederholbar.
Eine prima Lösung ist ein Wechselrahmen, in dem die Puzzles nur festgeklemmt werden.


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Comic-Geschenk und Teppichboden-Schutz

Fellschuhe rutschen nicht von Babyfüßchen, wenn man mit ein paar Stichen Socken einnäht.

Die Poster aus Apotheken-Zeitschriften oder Doppelseiten aus Comic-Heften ergeben pfiffiges Geschenkpapier.

Wir machen unsere Märchenkassetten selber. Meine Frau und ich sprechen die Texte selbst auf Leerkassetten: Das macht Spaß, ist billiger, und die Stimmen sind dem Kind vertraut!

Bei der Winter-Ausfahrt stecke ich die Teeflasche zu meinem Sohn in den Fußsack. So bleibt sie länger warm.

Sollen bald neue Möbel kommen? Bis dahin vermeiden Teppichboden-Reste unter den Möbelfüßen Druckstellen auf dem neuen Teppichboden.


Arznei-Tarnung

Sicher reagieren auch andere Kinder auf Antibiotika-Säfte mit Würge- und Brechreiz, wie dies meine Tochter tat. Versuchen Sie einmal folgenden Trick: Rühren Sie den Saft in etwas Apfelmus ein — er überdeckt Farbe und Geschmack des Medikaments komplett. Bei uns gibt‘s keine Probleme mehr!


Duplo-Kalender

Als Adventskalender haben wir unseren Kindern aus Duplo-Steinen einen Bauernhof gebaut. Viele Elemente haben Türen oder Schubladen, in die man Kleinigkeiten stecken kann. Die Tage wurden mit Klebeschildchen bezeichnet. Man braucht auch nicht 24 Türchen: Leere Elemente kann man nachfüllen und mit neuen Zahlen bekleben.


Fertig-Pack

Nach einer Winter-Ausfahrt entdeckt: Wenn ich unsere Söhne samt Fell-Fußsack vom Kinderwagen ins Bett lege, schlafen sie übergangslos weiter. Vorher waren sie in unserem kühlen Schlafzimmer immer wach geworden.


Aussichts-Sitz

Unsere Tochter konnte mit 6 Monaten noch nicht allein sitzen — wollte aber aus dem Kinderwagen alles sehen. Die Lösung: Ich stellte ganz einfach die Auto-Sitzschale in den Wagen!


Hand-signiert

Ein paar Hand- und Fußabdrücke vom Enkelkind, verziert mit Sternchen und einer Widmung: das gibt ein ideales Schlummerkissen für die stolzen Großeltern. Hand- und Fußflächen mit Stofffarbe bestreichen, auf den Kissenbezug drücken und von links bügeln.


Roll-Bett

Eines der preiswerten Rollwägelchen, in denen drei Gitter-Körbe übereinander hängen, habe ich meiner Tochter als Puppen-Etagenbett hergerichtet: in den beiden oberen Körben schlafen ihre Puppen auf Matratzen aus stoffbezogenen Schaumstoff-Resten. in der untersten haben die Utensilien wie Kämme. Bürsten. Kleidchen usw. Platz.


Karten-Spiel mit Haus-Arbeit

Dem sonntäglichen Familien-Kartenspiel werden acht Karten beigemischt, die die Kinder selbst gemacht haben: Aus Katalogen wurden Bilder ausgeschnitten und aufgeklebt. die für „Müll wegbringen“. „Blumen gießen“, „Geschirr spülen/abtrocknen“ usw. stehen. Wer solch eine Karte zieht (auch Eltern!), muß diese Aufgabe in der kommenden Woche über
nehmen.


Träger-Bremse mit Mode- Optik

Hosenträger. die von der Schulter rutschen.
sind ein ständiger Ärger fürs Kind, aber auch für die Mutter.
Ich trenne daher von anderen Kleidungsstücken geeignete, längliche Labels ah, die dort oft nur unangenehm kratzen. Sie werden an einem der Träger hinten so angenäht, daß man den anderen Träger durchfädeln (durchziehen) kann.


Gratis-Kissen

Aus allen Hemden und Blusen kann man ganz einfach und schnell lustige Kissenhüllen nähen: Zuknöpfen, auf links wenden und flach hinlegen. Nun von Achselhöhle zu Achselhöhle abschneiden (Vorder.und Rückenteil gleichzeitig). Jetzt oben und unten zunähen, wenden —fertig. Die Hemd- und Blusenmuster wirken auf Kissen sehr apart!


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Fleck-Entferner und Ersatz-Schnuller

Für Langsam-Esser: Brei in Babykost-Gläschen füllen und in Flaschenwärmer stellen.

Karottenflecken gehen auch ohne Chemie raus: Nasses Kleidungsstück von der Sonne bleichen lassen.

Unser Sohn fühlte sich bei Fremden in seinem Reisebett von Anfang an zu Hause. weil wir es ihn vorher schon mehrmals daheim in gewohnter Umgebung ausprobieren ließen.

Cremedosen. Bürsten und Tuben rutschen in der Schublade der Wickelkommode nicht mehr durcheinander, seit ich einen Besteckeinsatz verwende.

Wenn es auf Reisen keine Anti-Rutsch-Matte in Dusche oder Wanne gibt, tut‘s zu diesem Zweck auch ein Handtuch.

Ich habe neben dem Kinderbett einen Haken mit Ersatzschnullern angebracht. damit ich sie „im Ernstfall“ nachts schneller finde.


Fädel-Fix

Geht die Hülse am Ende der Schnürsenkel verloren, fasert das Band aus und kann — vor allem von Kindern — nur schwer wieder eingefädelt werden. Abhilfe: Ende in Holzleim tauchen, etwas zwirbeln, trocknen lassen. Diese Methode festigt auch die Enden von Schnüren, mit denen Kinder gern Holzkugeln und Perlen auffädeln.


Fuß-Bremse

Bei den modisch-weiten Baby-Overalls (vor allem bei Schlafanzügen) passiert es leicht, daß die Füßchen des Kindes aus dem Fußteil des Anzugs rutschen und das Baby sich im Anzug verheddert. Abhilfe: Abgeschnittene Bündchen von alten Tennissocken einfach über die Fesseln streifen. So rutscht nichts mehr!


Mobil-Medizin

Medizinschränkchen an der Wand sind nicht immer eine Zierde. Und Platz dafür ist auch nicht überall, Ich habe mir im Baumarkt einen Alu-Werkzeugkoffer gekauft. Der ist billig, abschließbar, übersichtlich und hat viel Platz. Und: Man kann ihn überallhin mitnehmen.


Mäuse-Story als Erlebnis-Bericht

Zum Einschlafen wollte mein Sohn immer eine von mir erfundene Mäuse-Geschichte hören. Als mir die Einfälle ausgingen, baute ich seine Tages-Erlebnisse in diese Geschichten ein. Er gibt dazu Erläuterungen, die für ihn wichtig sind. Alles geschieht sehr vertraulich im Flüsterton und hat uns einander noch näher gebracht.


Anti-Wecker

Unser Sohn Alexander ist Frühaufsteher: Jeden Morgen stand er um 4.30 Uhr an meinem Bett und hat mich geweckt. Deshalb steht ein Radiowecker in seinem Zimmer, und jetzt wartet er mit seinem Besuch brav, bis die Musik spielt.


Fix-Wickel

Oft helfen bei Erkältungskrankheiten schon alte Hausmittel — bei Fieber zum Beispiel Wadenwickel. Statt der Tücher und Binden. die sich so leicht aufwickeln, nehme ich alte Kniestrümpfe, bei denen ich den Fußteil abgeschnitten habe. Darüber ziehe ich noch normale, trockene Kniestrümpfe.


Ordner-Box

Ordnung halten im engen Kinderzimmer ist gar nicht so einfach. Ich habe eine mittlerweile bewährte Lösung gefunden: Im Fotokopiergeschäft bekam ich stabile Kartons mit Deckel (Kopierpapier) geschenkt. Bunt beklebt, verschwinden darin jetzt alle Spielsachen.


Galerie für Nachwuchs-Kunst

Irgendwann wollte ich nicht mehr sämtliche Wände und Fenster mit all den Gemälden und Ausschneide-Kunstwerken der Kinder behängen. Vor allem litten Scheiben und Tapeten unter dem ständigen Auswechseln der Bilder. Ich habe nun für den großen Eßtisch eine durchsichtige und abwaschbare Tischdecke gekauft. Die Zeichnungen und alle flachen Basteleien werden ganz einfach daruntergelegt und bei Bedarf ausgetauscht.


Stangen-Obst für Kinder-Hand

Unser einjähriger Sohn ißt sehr gerne Äpfel. Allerdings hat er große Probleme mit dem Halten der saftigen und damit rutschigen Stücke — vor allem, wenn sie nach ein paarmal Abbeißen kleiner werden. Ich steche ihm deshalb Stangen mit dem Kernhaus-Ausstecher aus dem Apfel. die er gut halten kann (funktioniert auch mit anderer Rohkost, z.B. Kohlrabi). Den Rest esse ich selbst.


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Sticker-Ex und Kopfschutz-Socken

Selbstklebe-Etiketten lassen sich leicht entfernen, wenn man sie zuvor eine Weile mit dem Fön anbläst.

Statt der Holzkugeln, die Kinder leicht verschlucken können, knote ich kleine Plüschtiere an der Zugschnur von Spieluhren fest.

In der dunklen Jahreszeit befestige ich auch am Kinderwagen eine Fahrradbeleuchtung (zum Klammem, mit Batteriebetrieb).

Bevor ich Plüschtiere in die Waschmaschine oder in den Trockner stecke, ziehe ich ihnen eine Kindersocke über den Kopf. Das schont die empfindlichen Glasaugen.


Wende-Platte

Für ihre Modellautos mögen Kinder gern große Platten, auf denen sie Straßensystem aufmalen können. Um dieses sperrige Brett besser zu nutzen, haben wir die Rückseite mit matter Tafelfarbe gestrichen. Damit kann jetzt „Schule“ gespielt werden.


Lauf-Zettel

In der Reihenfolge, wie es in unserem Supermarkt zu finden ist, haben wir alles auf eine Liste geschrieben, was wir ständig brauchen. Jetzt wird auf Kopien in der Küche bloß angekreuzt, was fehlt — ein praktischer Einkaufszettel.


Arznei-Liste

Ich habe mir eine alphabetische Liste aller Medikamente angelegt, die in unserem Arzneischränkchen sind — mit genauer Bezeichnung (Konzentration usw.), Restmenge und Verfallsdatum. Die nehme ich mit zum Arzt: der muß so nichts doppelt verschreiben, ich habe mehr Ordnung, und die Kasse spart auch.


Notfall-Sirtaki

Ab und zu bringen mich meine zwei größeren Kinder (4 1/2, 3) schon mal auf die Palme. Bevor ich explodiere und vielleicht ungerecht werde, lege ich schnell eine flotte Sirtaki-Kassette ein. Ich nehme die Kinder an den Händen, singe und tanze mit ihnen — und alles ist vorbei.


Umwelt-Öltuch

Während derStillzeit habe ich mir aus einem kochfesten Stück weichen Baumwollstoff Stilleinlagen selbst genäht. Ich verwende sie jetzt als Öltücher und kann so die benötigte Ölmenge selbst exakt dosieren. Nach Gebrauch kommen die kleinen Tücher in die Wäsche, wo sie weder die Wäschemenge, noch den Verbrauch von Wasser und Waschmittel erhöhen. So entsteht kein Abfall mehr, und ich spare obendrein.


Deo-Roller als Creme-Spender

Immer gab es Theater mit dem Eincremen nach dem Bad. Eine Zeitlang half es, daraus ein Spiel vor dem Spiegel zu machen und Cremetupfen zu verteilen. Nun aber ist „Selbermachen“ angesagt. Um den Cremeverbrauch und die Schmierage zu begrenzen, habe ich die Körperlotion in einen leeren, ausgewaschenen Deo-Roller gefüllt. Kinder können diesen Spender schon sehr früh selbst benutzen, und die Lotion wird
sparsam dosiert.


HiFi-Schutz

Wenn Kinder auf den Tasten der HiFi-Anlage „Klavier spielen“, übersteht das die
Elektronik, falls der Stecker abgezogen ist — die Abtastnadel des Plattenspielers kann man so aber nicht schützen. Wir haben deshalb eine Kühlschranktür-Sicherung (Babyausstatter. Kaufhaus) als Deckelschloß angebracht.


Bilder-Bett

Viele Familien haben noch die Bettwäsche von Mutter oder Großmutter, die nicht mehr blütenweiß ist. Daraus läßt sich prima bunte Kinderbettwäsche machen: Motive
auf Korkplatten zeichnen, ausschneiden, mit Stofffarbe einfärben und auf den Stoff drucken. Zuletzt von links bügeln, damit die Farbe waschfest wird.


Raff-Hose mit Längen-Regulierung

Wenn die Kinder so schnell wachsen, möchte man die Hosen auf Zuwachs kaufen. Allerdings gibt‘s ein Problem: Wie kürze ich sie so, daß man später keinen Bruch sieht? Umkrempeln ist gerade bei dünnen Sommersachen keine Lösung, weil es nicht hält und die Kinder stolpern. Ich fand heraus, daß fast alle Hosen zwischen der Seiten- und der Versäuberungsnaht einen Tunnel haben. Dort ziehe ich einen Gummi- faden ein, vom Saum bis zum Bund bzw. Schritt. Oben und unten ein Knoten — fertig ist die Raff-Hose!


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Kino-Sitz und Schoko-Tablette

Ins Kino oder Kindertheater nehmen wir für unseren Sohn das Auto-Sitzkissen mit. Er sieht besser und hampelt nicht auf dem Klappsessel herum.

Auf Reisen (aber auch zu Hause) verabreiche ich bei Durchfall Kohletabletten so: ich mache mit dem Löffelstiel eine Vertiefung in weiche Schokolade (wirkt ebenfalls stopfend) und stecke sie hinein.

Aus einem Gitterbett kann man ganz schnell eine Höhle zum Spielen machen: Einfach ein Spannbettuch oben über die Gitterkanten spannen.

Vor dem Schuhkauf den Kinderfuß auf Karton stellen, umfahren und ausschneiden. In die neuen Schuhe gesteckt. ist das genauer als jede Anprobe.


Zucker-Tag

Nachdem bei uns der Süßigkeitenkonsum zu stark zugenommen hatte, haben wir folgenden „Fahrplan“ eingeführt:
Montag, Mittwoch, Freitag sind „süße Tage“ mit süßem Brotaufstrich, nachmittags Keksen usw.
Dienstag. Donnerstag, Samstag sind salzige Tage mit Käse. Nußmus. mal Wurst.
Sonn- und Feiertag ist Wahltag mit beidem.
Obst gibt‘s immer. Funktioniert seit zwei Jahren prima!


Hoch-Sitz

Für meinen dreijährigen Sohn ist ein normaler Stuhl nicht hoch genug, und auf dem Babystuhl mag er nicht mehr sitzen (,‚Bin schon groß!“). Ich kaufte jetzt eine Sitzerhöhung fürs Auto und befestigte diese mit einem langen Gürtel am Stuhl. Diese Lösung hat den Vorteil, daß sie auch auf Reisen überall anwendbar ist.


Lern-Spiel

Mit meinen Kindern spiele ich immer wieder mal „Was wäre-wenn“. Ich nenne ihnen schwierige Situationen wie: sich verlaufen, im Kaufhaus verlorengehen usw. Sie erklären mir dann, wie sie sich verhalten würden. Eventuell besprechen wir bessere Lösungen. So lernen sie für Notfälle, und ich hin ein wenig beruhigter.


Mützen-Fix

Weil unser Sohn, ll Monate immer die Kordeln seiner Mützen aufzieht und ausfranst, habe ich einfach beide Enden durch einen Kordelstopper (Sportgeschäft) gezogen und dann mit einem Knoten gesichert. Jetzt geht‘s fix: Mütze auf, Stopper hochschieben, fertig.


Recycling-Dose

Manche Verpackungen kann man gut weiterbenutzen. Die Plastikschalen mit Deckel von Frischkäse etwa werden bei uns noch lange als Frischhalte-Dose für andere Lebensmittel verwendet.


Extra-Spielzeug schafft Still-Ruhe

Meine Tochter, eineinhalb, machte immer Theater, wenn ich ihren kleinen Bruder stillen wollte. Das Problem habe ich so gelöst: Ich kaufte ihr einen Spielzeug-Bauernhof, den sie immer dann bekommt, wenn ich ihr Brüderchen füttere. Jetzt freut sie sich aufs Stillen ihres Bruders!


Hüft-Hilfe

Unseren Sohn mußten wir „breit wickeln“, damit seine Hüfte in Ordnung kam. Mit dem gefalteten Handtuch, das sonst dafür empfohlen wird, hatte ich immer Schwierigkeiten; statt dessen habe ich eine gefaltete Fertigwindel der gerade benutzten Größe in einen passenden Waschlappen gesteckt. Heute ist die Hüfte wieder gesund.


Blumen-Stall

Immer gab es Geschrei. wenn wir unseren Sohn mal im Laufstall „parkten“, damit er keine Blumentöpfe umriß. Nun machen wir es umgekehrt: Wir haben die Pflanzen in den Laufstall gestellt, einige auf Hocker oder Fußbänke. Das sieht hübsch aus und er kann jetzt gefahrlos das Zimmer erkunden.


Fußball-Star übt mit Wasser-Ball

Unser Sohn, 3 Monate, scheint ein richtiger Fußball-Star zu werden! Ich habe an einen aufgeblasenen Wasserball einige Glöckchen geklebt und ihn mit einer langen Schnur an der Decke befestigt. Wenn Lukas auf der Krabbeldecke liegt, kickt er mit Begeisterung dagegen.


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Tabletten-Trick und Bilderbuch-Schutz

Die Fluor-Tablette schiebe ich meiner Tochter vor dem Stillen in die Backentasche. Dort löst sie sich problemlos auf.

Wir haben an der Wand hinter der Badewanne ein paar Haken für nasse Regenkleidung angebracht, wo sie abtropfen kann.

Baupläne für Lego und ähnliches habe ich in Prospekthüllen gesteckt. Jetzt gehen sie nicht mehr verloren und zerfleddern nicht.

Den Trinkaufsatz von Lemtasse und Flasche mache ich mit dem feinen Strahl der Munddusche sauber — ohne Chemie.

Neue Bilderbücher schütze ich gleich mit selbstklebender Klarsichtfolie und mache sie so abwaschbar.


Brat-Eisen

Unsere Familie ißt gern Kartoffelpuffer und Bratlinge aller Art. Mich hat dabei immer gestört, daß das heiße Fett in der Pfanne so spritzt und daß die Stücke so lange garen. Jetzt backe ich den Teig im Waffeleisen aus. Die Puffer oder Bratlinge sind in 3—5 Minuten fertig, werden knusprig und gelingen immer!
Und: Kein Fett spritzt. Energie wird auch noch gespart.


Sommer-Bett

Unser Kind schwitzt schnell unter zu dicken Bettdecken. Deshalb nehme ich für warme Nächte einen normal großen Überzug (200 x 135 cm), lege ihn doppelt und stecke ihn in einen Kinder- Bettbezug (100x 135 cm), in den er genau hineinpaßt. Das gibt eine angenehm leichte Sommerdecke, nicht zu warm und nicht zu kühl.


Gepäck-Netz

Unseren Kinderwagen brauchen wir inzwischen nicht mehr. Das Gepäcknetz aber,
das daran befestigt war, leistet mir heute noch gute Dienste: Ich habe es an der Schiebestange des Dreirads festgemacht und transportiere damit zum Beispiel Sandspielzeug zum Spielplatz oder nehme darin Proviant für unterwegs mit.


Reise-Banane

Praktisch auf Reisen: Wenn mein Baby Bananenbrei bekommt, zerdrücke ich das Fruchtfleisch nicht mit der Gabel. Statt dessen ziehe ich nur einen Streifen der Schale ab und schabe dann die Banane mit einem kleinen Löffel heraus. Die Vorteile:
Kein unnötiges Geschirr, und der Rest der Banane bleibt viel länger frisch.


Aufräum-Spaß mit Tast-Spiel

Alles herumliegende Spielzeug tragen wir zusammen mit unseren Kindern in die Mitte des Zimmers. Dann kommt eine Wolldecke drüber, und reihum versucht jeder, ein Stück zu ertasten und zu erraten. Dann räumt er es weg. Zum Schluß krabbeln die Kinder unter die Decke. Wir müssen sie ertasten und anschließend „aufräumen“ (ins Bad, zum Eßtisch oder ins Kinderzimmer tragen).


Kleidungs-Recycling

Bevor bei uns Kleidungsstücke endgültig weggeworfen werden, „schlachte“ ich sie aus: Knöpfe werden abgeschnitten (weil man oft wegen eines verlorenen Knopfs einen ganzen Satz braucht). Auch Labels, das sind die hübsch gestalteten Herstelleretiketten, trenne ich ab, um damit Löcher oder bleibende Flecken zu überdecken.


Brems-Socke

Statt Hausschuhen trägt mein Sohn dicke selbstgestrickte Socken. Damit er auf unserem Parkettboden nicht ausrutschen kann, habe ich Stücke von Fensterputztuch als „Bremse“ aufgenäht. Das Tuch ist waschbar und wird nicht hart wie echtes Leder. Das Fensterputztuch bremst auch besser als die Noppen der Anti-Rutsch-Socken.


Windel-Hose für Puppen-Babys

Windelhöschen für Puppen kann man zwar kaufen. Ich mache sie aber selbst: aus einer alten Mullwindel zweimal die Windelform je nach Größe der Puppe ausschneiden, eine dünne Lage Füll-Watte dazwischen und zusammennähen. Ganz zum Schluß nur karoartig drübersteppen und dort Klettverschlüsse anbringen, wo Fertigwindeln sonst Klebestreifen haben.


Schutz-Ring

Alles, was nur in Greifnähe liegt, untersucht nun unsere Tochter, sieben Monate, ganz genau. Besonders begeistert ist sie von ihrer Spieluhr. Damit sie die Kugel des Schnurzugs nicht verschlucken kann, habe ich sie abgeschnitten und durch einen Beißring ersetzt. So kann nichts passieren, und unsere Tochter hat ein zusätzliches Spielzeug.


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Shampoo-Brille

Haarewaschen ist für meinen Sohn, 3, kein Drama mehr, seit ich einen Tipp meiner Mutter beherzige: Bevor die Prozedur losgeht, setzt er einfach eine Schwimmbrille auf, die seine Augen schützt. Übrigens:
auch ein Tipp für Kinder, die die Dusche scheuen! Wenn Kinder eine Taucherbrille besitzen, benutzen sie diese auch gerne dazu.


Windel-Polster

Wenn wir auswärts übernachten, haben wir nicht immer ein Bett-Nestchen fürs Baby dabei. Um es trotzdem vor Zugluft und vor den harten Gitterstäben zu schützen, stecken wir einfach Fertig-Windeln am Kopfende und seitlich zwischen Matratze und Bett, so daß sie oben herausschauen.


Dusch-Kanne

Zuerst kommt aus der Dusche immer kaltes Wasser. Man tritt zur Seite — und läßt es ungenutzt in den Abfluß rinnen. Deshalb nehme ich letzt immer meine Gießkanne mit zum Duschen: Solange kaltes Wasser fließt, kommt es dort hinein. Das sind jedesmal immerhin rund fünf Liter, die ich zum Blumengießen verwende.


Dank-Brief

Wenn Ihr Baby etwas geschenkt bekommen hat — Spielzeug oder Kleidung —‚ machen Sie ein Foto von ihm mit dem Geschenk. Schicken Sie es als Postkarte oder im Briefumschlag an den Schenker. Die Mühe ist klein, und die Freude bei ihm ist groß!


Wurst-Safe

Auf längeren Autofahrten kommt häufig ganz plötzlich der kleine Hunger. Damit wir nicht im Rasthaus lange warten müssen und auch zwischendurch einmal an schönen Plätzen Rast machen können, fülle ich heiße Würstchen und heißes Wasser in eine bauchige Thermoskanne.


Fleck-Pflege

Nicht immer benutzen Kinder die unproblematischen Stifte, die man bereitlegt — kein Kugelschreiber ist vor den „Künstler“-Händen sicher. Nachher gibt‘s die Probleme:
Wie bekommt man die Kulistriche von den Fingern weg? Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Babyöl auf einem Wattebausch gemacht, das gleichzeitig pflegt.


Zoo-Zug

Immer kullerten die vielen Stofftiere, die mein Sohn besitzt, irgendwo in der Wohnung herum — vor allem die kleineren. Ich habe ihm deshalb einen Wandbehang mit Taschen genäht, der Ordnung schafft. Die Waggons des Zuges sind trapezförmig aus Stoff geschnitten, haben am oberen Rand einen Gummizug und sind an den übrigen drei Seiten aufgenäht. Er belädt den Zug jetzt selbst.


Soft-Kamm

Meine Tochter mochte es überhaupt nicht, wenn ich morgens ihre verfilzten Haare kämmte und ihr das weh tat. Das ist nun alles vergessen, seit ich dazu einen ganz grobzinkigen Dauerwellenkamm benutze.


Ab-Bilder für Bilder-Buch

Ein Tipp für Kinder im „Spazierensteh“-Alter, wenn jede Kleinigkeit genau betrachtet wird: Nehmen Sie eine Kamera mit und fotografieren Sie all die Dinge, die Ihr Kind so genau studiert (Blumen, Hühner, Bagger, die Klinke des Gartentors usw.). Kleben Sie all die Bilder in ein Album mit schützender Selbstklebefolie und setzen Sie das Datum dazu
— ein Buch für Ihr Kind (und Sie!).


Shampoo-Safe

Shampoo-Flaschen, wertvolle Creme-Duschlotionen, eben alles, was nicht mit einem Schwupp ausgeleert werden soll, habe ich vor Kinderhänden in der Dusche so gesichert: Ein Fahrradkorb zum Einhängen in die Lenkstange wurde auf den Rand der Duschkabine gehängt, wo er für Erwachsene, aber nicht für Kinder erreichbar ist.


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Krabbel-Luxus auf Spar-Decke

Krabbeldecken sind erstens recht teuer, zweitens meist zu dünn. Ich stecke ein altes Unterbett in einen Bettüberzug:
Das ist weicher, billiger, und überdies brauche ich nur den Überzug zu waschen, was nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt schont.


Lack-Trick

Eine Tischdecke für lebhafte Kinder sollte nicht nur abwaschbar, sondern auch möglichst nicht leicht vom Tisch herunterzuziehen sein. Beide Anforderungen erfüllt Lackfolie, die sich dem Tisch anpaßt und „selbstbremsend“ ist. Sieht zudem auch noch gut aus und ist nicht zu teuer.


Nest-Wärme

Wir haben unser Schlafzimmer nicht geheizt und schlafen auch im Winter meist bei leicht geöffnetem Fenster. Da unsere Tochter mit bei uns im Raum schläft, haben wir eine dicke Wolldecke (150 x 200 cm) der Länge nach gefaltet und statt eines Nestchens über Kopfende und Seitenteile ihres Bettes gelegt.


Trink-Tablette

Von Anfang an gab‘s Probleme, wenn ich meinem Sohn seine tägliche Fluortablette verabreichen wollte.
Sie löste sich nicht auf, und an zerbrochenen Stückchen hat er sich verschluckt. Deshalb zerquetsche ich die Tablette zwischen zwei auf einandergelegten Teelöffeln zu Pulver und vermische sie mit Saft oder Kindertee. Jetzt nimmt mein Sohn die Arznei problemlos.


Winter-Ausfahrt mit Fuß-Heizung

Wenn es draußen so richtig kalt ist, gibt es im Kinder- oder Sportwagen immer kalte Füße trotz Winterfußsack, dicker Socken und Fellschühchen: Die Isolierung hält nicht lange vor. Deshalb lege ich vor jedem Spaziergang eine Wärmflasche in den Wagen. Dann ist er auch bei Frost nicht so kalt und die Füße bleiben warm.


Joghurt-Flasche

Zur Joghurt-Bereitung brauche ich keine Maschine. Ich erhitze H-Milch auf 40 Grad. rühre einen Natur-Joghurt mit lebenden Kulturen unter und fülle das Ganze in die Thermoskanne. Man kann auch gleich Früchte zugeben. Nach acht Stunden ist der Joghurt fertig. Jetzt nur noch in Portionsgläser füllen und im Kühlschrank kalt stellen.


Knete-Safe

Wohin mit der Knetmasse? Es soll nichts verschmiert werden, und verschiedene Öko-Knete-Sorten dürfen nicht austrocknen. Eine sehr gute Lösung: Quarkdosen aus Plastik mit Klemmdeckel. Sie sind stabil, schließen dicht und können bemalt oder beklebt werden. So lassen sich auch fertige Kunstwerke aufheben.


Spielzeug-Teile in der Eis-Box

Unordnung im Kinderzimmer stört nicht nur die Eltern. Sondern auch die Kinder, wenn sie nichts mehr finden und vor allem kleine Teile auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Damit im Kinderzimmer ein bißchen Ordnung herrscht, habe ich ein paar Gefrierdosen hineingestellt. Hinein kommen Figuren von Brettspielen, kleine Legeteile und anderer Krimskrams. Falls es keine Klarsichtdosen sind: Etiketten mit Bildchen aufheben, die den Inhalt zeigen.


Putz-Plan

Damit das Zähneputzen Spaß macht und meine Tochter auch den Sinn einsieht, mache ich ihr einen Putz-Plan: Ich zähle der Reihe nach vor, was sie zuvor gegessen hat und was somit "weggeputzt“ werden muß. So lernt meine Tochter den Zusammenhang zwischen den Karies-Verursachern und der Vorbeugung Zähneputzen. Und sie putzt jetzt ihre Zähne auch lange genug.


Roll-Galerie

Immer wieder muß am Kinderzimmerfenster etwas auf- oder abgehängt werden: das selbstgebastelte Mobile, ein buntes Fensterbild oder ein Gemälde aus dem Kindergarten. Damit ich nicht jedesmal die Fensterscheibe verklebe. habe ich in die Vorhangschiene zwei zusätzliche Röllchen eingefügt. An ihnen hängen zwei Fäden. an denen alle Kunstwerke ganz leicht befestigt werden können.


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