Wohnungstipps




Malen und Tapezieren

Natürlich kann man die Wände seiner Wohnung einfach weiß streichen oder die Raufasertapete überpinseln. Wichtig ist, die Zimmerdecke zuerst zu streichen, um ein späteres „Verkleckern“ der Wände zu verhindern. Ein Zehn-Liter-Eimer reicht ungefähr für 60 Quadratmeter.

Einen schönen Effekt erzielt man, wenn man die Wände marmoriert. Wer sich das Hantieren mit Schwamm und Farbpigmenten nicht zutraut, dem ist zu helfen: Einen Maler kann man auch über Kleinanzeigen suchen: Einfach in den Wochenblättern und im Internet entsprechende Kleinanzeigen aufgeben.

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Bevor der Maler ins Haus kommt,

sollte man alle Türklinken, Scharniere usw. mit Vaseline einreiben. Das erspart Ihnen beim Putzen viel Zeit, denn Farbflecken lassen sich dann besser entfernen.


Saubere Glasscheiben nach dem Anstrich

Beim Lackieren von Glastüren oder Fenstern empfiehlt es sich, vor dem Anstrich die Ränder der Glasscheiben mit einem Klebeband abzudecken. Nach dem Lackieren kann das Klebeband problemlos entfernt werden, und die Glasscheiben sind frei von Lackrückständen.


Malerarbeiten

Bevor Sie zu Pinsel und Farbtopf greifen, cremen Sie sich die Hände und Unterarme mit einer fettigen Hautcreme oder mit Margarine ein. Farbflecken lassen sich dann ganz leicht mit Wasser und Seife abwaschen. Dann kann es losgehen!


Gips

rührt man ins Wasser, nicht umgekehrt. Gips härtet langsamer, wenn man ihn mit Essig statt mit Wasser anrührt. Bindet er jedoch zu langsam, fügt man Salz hinzu.


Gips anrühren

Wenn Sie mit Gips modellieren möchten, fügen Sie einfach Tapetenkleister dem angerührten Gips hinzu. So trocknet er weniger schnell.


Gips

Um den Trocknungsprozess zu verlangsamen, können Sie statt Essig auch Spiritus hinzufügen.


Neue Malerpinsel

vor dem erstmaligen Gebrauch durchkämmen. So verhindert man, dass lose Borsten in die Farbe kommen.


Wäscht man Pinsel und Farbroller

in Wasser mit einem Weichspüler gründlich aus, bleiben sie flauschig weich.


Pinsel reinigen

Eine ganz wichtige Regel: Nach dem Arbeiten mit wasserlöslichen Farben die Pinsel immer unter fließendem Wasser kräftig auswaschen. Lack- und Ölfarbenpinsel jedoch zunächst auf Zeitungspapier ausstreichen, dann in Terpentinersatz oder Nitroverdünnung auswaschen und mit Seifenwasser nachwaschen.


Pinsel bleiben wesentlich elastischer

und kleckern nicht, wenn Sie nur das vorderste Drittel in die Farbe tauchen. Kleine Pinsel rutschen nicht in den Farbtopf zurück, wenn Sie einen dünnen Nagel in den Pinselstiel schlagen und diesen dann auf den Rand der Farbdose klemmen.


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Pinsel aufbewahren

Wenn Sie den Pinsel kurzfristig aufheben wollen, einfach fest in Alufolie wickeln.


Pinsel aufbewahren

Damit Pinsel lange in Verwendung bleiben, stecken Sie sie in ein leeres Marmeladeglas mit Wasser oder: reinigen Sie sie gut mit Pinselreiniger, dann auswaschen und trocknen


Hartgewordene Farbpinsel

werden wieder weich, wenn man die Borsten mit dem Hammer weichklopft, sie anschließend kräftig mit Schmierseife reinigt, 24 Stunden stehen lässt und dann mit warmen Sodawasser auswäscht.


Hartgewordene Pinsel wieder weich machen

Einfach in Nitroverdünnung stehen lassen.


Leimpinsel reinigen

Je nach Leimart gründlich in reichlich heißem oder kaltem Wasser auswaschen. Bereits hartgewordene Pinsel in Essigwasser einweichen.


Krumme Pinselborsten glatt machen

Halten Sie den Pinsel einige Minuten unter sehr heißes, fließendes Wasser, und schon können Sie beginnen.


Ölpinsel

die man am nächsten Tag wieder verwendet, brauchen nicht gereinigt werden. Man stellt sie nur in kaltes Wasser.


Hartgewordene Farbreste

Man entfernt vorsichtig die Haut, die sich gebildet hat, stellt die Dose in kochendes Wasser und rührt gut um.


Klumpig gewordene  Farbe wirft man nicht weg,

sondern gießt sie durch eine alte Strumpfhose.


Ölfarbe aufheben

Damit die Oberfläche immer streichfähig bleibt, Farbdosen fest verschließen und grundsätzlich umgekehrt aufbewahren.


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Weiße Farbe

wird vor dem Vergilben bewahrt - ob man es glaubt oder nicht - indem ein Tropfen schwarze Farbe in die weiße Farbe gemischt wird.


Alte, harte Binderfarbe abwaschen

Eine lästige, ermüdende Arbeit, aber sie wird leichter, wenn Sie dem Wasser, mit dem Sie die alte Farbe abwaschen, eine kräftige Portion Schmierseife zufügen. In besonders hartnäckigen Fällen fügen Sie etwas Trichloräthylen hinzu.


Ölfarbanstriche abbeizen

Unbedingt Gummihandschuhe tragen! Versuchen Sie es mit Schmierseife, starker Natron- oder Kalilauge, das ist am billigsten. Oder mit Abbeizen auf Lösungsmittelbasis. Verwenden Sie bei sehr dicken Ölfarbenschichten einen Farb-Abbrenner und Spachtel. Diese Arbeiten nur im Freien oder bei geöffneten Fenstern verrichten.


Abbeizen

Mit etwas verdünnten Salmiakgeist können Sie problemlos alten Anstrich von Wänden sowie Holz entfernen. Im Handel gibt es auch spezielles Abbeizmittel, das leicht zu handhaben ist und keinen beißenden Geruch hat.


Alte Ölfarbe von Fenstern entfernen

Mit einer Rasierklinge oder auch einem Ceranfeldschaber (für das Ceranfeld).


Wandfarbengeruch entfernen

Einfach große flache Teller mit Essig im Raum aufstellen.


Tapezieren

Nicht jedes Wetter eignet sich zum Tapezieren. Trockene warme Luft wirkt sich ungünstig aus, da der Kleister schnell trocknet und keine feste Verbindung mit der Wand bekommt. Hohe Luftfeuchtigkeit wirkt sich dagegen vorteilhaft aus. Am beste ist eine Zimmertemperatur von ca. 18 Grad.


Nahtstellen vor dem Tapezieren streichen

Ein Trick bei Stoßtapeten mit dunklem Hintergrund. Mit passender Dispersionsfarbe unter den Nahtstellen den Untergrund in etwa 10 cm breiten Streifen vorstreichen, dann erst tapezieren. Somit wird ein "Blitzen" der Nähte verhindert.


Wasserfeste Tapete entfernen

Damit der flüssige Tapetenentferner überhaupt erst eindringen kann, muss die Oberfläche der Tapete zuerst mit einer Perforationswalze aufgerauht werden. Bevor die neue Tapete aufgeklebt wird, die Wand mit sogenannten Wechselgrund bepinseln. So lassen sich die Tapete später mühelos entfernen.


Tapetenwechsel

Auch so bekommt man alte Tapeten problemlos, preiswert und ohne großen Zeitaufwand von den Wänden: Warmes Wasser und Essig zu gleichen Teilen mischen. Mit einem Schwamm die Tapeten gut nässen, etwas einwirken lassen und schon lassen sie sich leicht von der Wand abziehen.


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Tapeten lassen sich besser lösen,

wenn man z. B. dem Einweichwasser einen Schuß Geschirrspülmittel oder einige Löffel Schmierseife hinzufügt.


Ein Nagel zerstört die Tapete nicht,

wenn man, bevor er eingeschlagen wird, die Tapete an der betreffenden Stelle mit einem scharfen Messer kreuzweise einritzt und die Ecken auseinanderbiegt. Wird der Nagel später entfernt, lässt sich das Loch mit den Tapetenecken überkleben.


Löcher nach dem Tapezieren wiederfinden

Wem ist es nicht schon passiert, dass er "suchend" vor den Wänden stand? Man steckt beim Tapezieren Zahnstocher in die leeren Löcher oder Dübel. So sind die Löcher anschließend leicht wiederzufinden.


Schimmelflecke auf Tapeten

kann man mit einem sauberen (weißen) Radiergummi wegradieren, ohne dass dabei die Tapete beschädigt wird.


Wasserflecke an der Decke

Sehr wichtig ist eine gründliche Vorarbeit. Vor dem Streichen zunächst die Decke abkratzen und mit Gipswasser bepinseln. Pro Liter Wasser einen EL Gips oder Kreide verwenden. Erst nach dem Trocknen streichen.


Tisch und Stühle streichen

Wenn Sie Ihren Tisch oder Ihre Stühle wieder auf "Vordermann" bringen möchten, machen Sie folgendes: Erst eine Zeitung auf den Boden legen, dann vier Hölzchen daraufsetzen. Stellen Sie den zu "renovierenden" Tisch oder Stuhl darauf. Somit können die Tisch oder Stuhlbeine bis zum untersten Rand gestrichen werden und kleben auf keinen Fall auf dem Papier fest.


Fenster beim Streichen vor Lackspritzern schützen

So können Sie sich viel unnötige Nacharbeit sparen: Kleben Sie auf den Glasrand Klebestreifen aus Krepppapier. Zusätzlich können Sie das Mittelfeld durch Zeitungen schützen. Griffe abschrauben, oder ebenfalls durch Umkleben mit Krepp schützen. Um Sockel und Fensterbänke vor Farbspritzern zu schützen, tauche man Zeitungen ins Wasser und lege sie nass auf. Die Abdeckung kann somit nicht verrutschen und lässt sich außerdem der jeweiligen Form gut anpassen.


Kleine Löcher

von Nägeln oder Schrauben werden unsichtbar, wenn man ein mit Watte umwickeltes Streichholzstückchen hineinsteckt und sie dann mit entsprechender Farbe überpinselt.


Treppen streichen

Streichen Sie zunächst nur jede zweite Stufe. So bleibt sie, wenn auch mit großen Schritten, begehbar.


Haltbarer Anstrich auf Eisen

Ehe Sie Eisengitter, -türen, -zäune oder -träger lackieren, müssen Sie die Teile sorgfältig entrosten und mit Mennige streichen. Wenn Sie sich zusätzlich die Mühe machen, heißes Leinöl aufzutragen, wird der Farbanstrich wesentlich länger als bei ungeölten Flächen halten. Das Öl kann auch mit der Plastik-Blumenspritze auf Türen und Gitter gespritzt werden. Bei kleineren Gegenständen geht es am schnellsten, wenn Sie sie einfach eintauchen.


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Mit Radiergummi Schmutz wegrubbeln

Sie haben hässliche Schmutzränder an Lichtschaltern oder Fingerspuren an den Wänden? Einfach mit einem Radiergummi wegrubbeln! Gilt auch für Absatzspuren auf Kunststofffußböden.
Achtung: Nur weiße Radiergummis nehmen, bunte können abfärben.
Oder die sogenannten Schmutzradierer, die es zu kaufen gibt...


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