Im Mühlviertel, dem hügeligen Land nördlich der Donau, wurde jahrhundertelang Lein (Flachs) angebaut – für Leinenstoffe ebenso wie für das kostbare, kaltgepresste Leinöl. Aus dieser Tradition stammen die Leinölerdäpfel: ein einfaches, aber unverwechselbares Bauerngericht, das die kräftige, leicht nussige Note von frischem Leinöl in den Mittelpunkt stellt. Wichtig: Leinöl sollte immer kaltgepresst und frisch sein, da es schnell ranzig wird.
Mühlviertler Leinölerdäpfel
Zutaten
- 1 kg festkochende Erdäpfel
- 1 Zwiebel
- 150 g Topfen oder saure Sahne
- 4-6 EL kaltgepresstes Leinöl
- Salz
- Schnittlauch, fein geschnitten
Anleitungen
- Die Erdäpfel gründlich waschen und in der Schale weichkochen. Etwas ausdampfen lassen, dann pellen und in Scheiben schneiden.
- Die Zwiebel fein hacken.
- Die warmen Erdäpfelscheiben auf Tellern anrichten, salzen.
- Je einen großzügigen Klecks Topfen daraufgeben, mit der gehackten Zwiebel bestreuen.
- Zum Schluss reichlich Leinöl darüberträufeln und mit Schnittlauch bestreuen.
- Sofort servieren, solange die Erdäpfel noch warm sind – dazu passt ein Stück kräftiges Bauernbrot.
Hinweis: Dieses Rezept wurde redaktionell für die Rezeptesammlung.net verfasst, basierend auf der traditionellen Zubereitungsweise dieser Mühlviertler Spezialität.
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