Vanillekipferl, Linzer Augen, Kokosbusserl, Lebkuchen: In Österreich gehören zur Adventzeit ganze Dosen voll Weihnachtsbäckerei. Hier haben wir die besten überlieferten Keksrezepte aus unserer Sammlung zusammengestellt. Viele stammen aus handgeschriebenen Rezeptheften und werden in den Familien seit Generationen gebacken. Bei jedem Rezept findest du genaue Mengen und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Die 10 beliebtesten Weihnachtskekse in Österreich

  1. Vanillekipferl – mürb, mit Nüssen oder Mandeln, in Vanillezucker gewälzt
  2. Linzer Augen – Mürbteig mit Ribiselmarmelade
  3. Kokosbusserl – aus Eiklar, Zucker und Kokos, auf Oblaten gebacken
  4. Husarenkrapferl – Kugerl mit Nüssen und einem Klecks Marmelade
  5. Lebkuchen – mit Honig und Lebkuchengewürz, schön verziert
  6. Wiener Nussbusserl – Schaumgebäck mit Nüssen
  7. Spitzbuben – zwei Mürbteigblätter mit Marmelade
  8. Zimtsterne – mit Nüssen, Mandeln und Zimt
  9. Rumkugeln – ganz ohne Backen
  10. Linzer Kranzerl – mit Mandeln und Hagelzucker

Vanillekipferl

Das Wichtigste bei Vanillekipferln: Die Butter muss kalt sein und der Teig gut rasten, am besten über Nacht. Die Kipferl dann noch warm in Vanillezucker wälzen, so hält der Zucker.

Linzer Gebäck und Kekse mit Marmelade

Busserl und Makronen

Busserl werden aus Eiklar gemacht und sind deshalb ideal, wenn nach den Mürbteigkeksen Eiklar übrig bleibt. Bei niedriger Temperatur eher trocknen als backen, dann bleiben sie innen weich.

Lebkuchen und Lebzelten

Lebkuchen am besten schon Mitte November backen. Mit einem Apfelschnitz in der Dose werden sie schön weich.

Ohne Backen: Kugeln und Konfekt

Weitere Klassiker

Stollen und Kletzenbrot

Noch mehr findest du unter allen Keksrezepten und Konfekt & Süßigkeiten. Zu Weihnachten passen auch Torten und Brot & Gebäck.

Häufige Fragen zur Weihnachtsbäckerei

Wann fängt man mit dem Keksebacken an?

Lebkuchen, Kletzenbrot und Stollen brauchen Zeit zum Durchziehen, die backt man schon ab Mitte November. Mürbteigkekse wie Vanillekipferl oder Linzer Augen gelingen ab Anfang Dezember am besten. Sie sollen ein paar Tage in der Dose rasten, dann werden sie mürber und die Marmelade zieht durch.

Wie lange halten Weihnachtskekse?

In gut schließenden Blechdosen, kühl und trocken gelagert, halten Mürbteigkekse 3 bis 4 Wochen. Lebkuchen und Kletzenbrot halten deutlich länger. Weiche und knusprige Sorten am besten getrennt aufbewahren, sonst werden die knusprigen weich.

Kann man Keksteig einfrieren?

Ja. Mürbteig lässt sich gut in Folie gewickelt bis zu 3 Monate einfrieren und über Nacht im Kühlschrank auftauen. Auch fertig gebackene Kekse ohne Glasur und Füllung kann man einfrieren.

Welche Kekse sind am einfachsten?

Für Anfänger eignen sich Rumkugeln (ganz ohne Backen), Kokosbusserl und Husarenkrapferl. Für diese Kekse braucht man keinen Ausstecher und keinen Spritzsack.

Was tun mit übrig gebliebenem Eiklar?

Viele Mürbteigkekse brauchen nur Dotter. Aus dem Eiklar werden Kokosbusserl, Nussbusserl oder Schneebusserl. Eiklar lässt sich außerdem problemlos einfrieren.

Du hast ein altes Familienrezept für Weihnachtskekse? Reich es bei uns ein, damit es nicht verloren geht.