Die Salzburger Nockerln erinnern in ihrer Form an die schneebedeckten Hausberge der Stadt Salzburg. Historiker vermuten ihren Ursprung im 19. Jahrhundert – die Legende von der Erfindung durch die Geliebte eines Fürsterzbischofs ist zwar hübsch, aber vermutlich nicht ganz richtig. Sicher ist: Die Nockerln müssen sofort nach dem Backen serviert werden, sonst fallen sie in sich zusammen.
Salzburger Nockerln
Zutaten
- 6 Eiklar
- 1 Prise Salz
- 100 g Kristallzucker
- 1 EL Vanillezucker
- 3 Eidotter
- 20 g Mehl, glatt
- 1 EL Butter zum Ausstreichen der Form
- Staubzucker zum Bestreuen
Anleitungen
- Backrohr auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine flache, feuerfeste Form mit Butter ausstreichen.
- Eiklar mit der Prise Salz aufschlagen. Sobald es schäumt, den Kristallzucker löffelweise einrieseln lassen und zu einem festen, glänzenden Schnee schlagen.
- Vanillezucker und Eidotter kurz einrühren.
- Das Mehl vorsichtig von Hand unterheben, ohne den Schnee zusammenfallen zu lassen.
- Die Masse mit einer Teigkarte zu drei großen, spitzen Hügeln in der Form aufsetzen.
- Sofort ins heiße Rohr schieben und etwa 8-10 Minuten backen, bis die Spitzen goldbraun sind. Backrohr dabei nicht öffnen.
- Mit Staubzucker bestreuen und augenblicklich servieren – die Nockerln fallen beim Abkühlen zusammen.
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