Der Waldviertler Graumohn wird seit dem 13. Jahrhundert in Niederösterreich angebaut und ist milder und ölhaltiger als der bekanntere Blaumohn. Mohnnudeln – ein einfacher Erdäpfelteig, geschwenkt in Butter und Mohn – galten früher sowohl als Hauptgericht wie auch als süße Nachspeise.
Waldviertler Mohnnudeln
Zutaten
- 600 g mehlige Erdäpfel
- 180 g griffiges Mehl
- 1 Ei
- 1 Prise Salz
- 80 g Butter
- 150 g Waldviertler Graumohn, gerieben
- 60 g Zucker
- 1 EL Vanillezucker
- 1 Schuss Rum
- Staubzucker zum Bestreuen
Anleitungen
- Erdäpfel in der Schale weichkochen, schälen und noch warm fein zerdrücken.
- Mit Mehl, Ei und Salz rasch zu einem glatten Teig verkneten – nicht zu lange kneten, sonst wird er zäh.
- Aus dem Teig fingerdicke Rollen formen und in kleine Nudeln schneiden.
- Die Nudeln in leicht siedendem Salzwasser etwa 8-10 Minuten sanft garen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
- Nudeln abseihen. Butter in einer Pfanne schmelzen, Zucker und Vanillezucker einrühren.
- Die Nudeln darin schwenken, mit einem Schuss Rum ablöschen.
- Den geriebenen Mohn untermischen, bis alle Nudeln bedeckt sind. Mit Staubzucker bestreut servieren.
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