Der Waldviertler Graumohn wird seit dem 13. Jahrhundert in Niederösterreich angebaut und ist milder und ölhaltiger als der bekanntere Blaumohn. Mohnnudeln – ein einfacher Erdäpfelteig, geschwenkt in Butter und Mohn – galten früher sowohl als Hauptgericht wie auch als süße Nachspeise.

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Waldviertler Mohnnudeln

Waldviertler Mohnnudeln – ein überliefertes Rezept aus der Rezeptesammlung.
Gericht Mehlspeisen, Süßspeisen
Küche Niederösterreich
Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 35 Minuten
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 600 g mehlige Erdäpfel
  • 180 g griffiges Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Butter
  • 150 g Waldviertler Graumohn, gerieben
  • 60 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Schuss Rum
  • Staubzucker zum Bestreuen

Anleitungen

  • Erdäpfel in der Schale weichkochen, schälen und noch warm fein zerdrücken.
  • Mit Mehl, Ei und Salz rasch zu einem glatten Teig verkneten – nicht zu lange kneten, sonst wird er zäh.
  • Aus dem Teig fingerdicke Rollen formen und in kleine Nudeln schneiden.
  • Die Nudeln in leicht siedendem Salzwasser etwa 8-10 Minuten sanft garen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
  • Nudeln abseihen. Butter in einer Pfanne schmelzen, Zucker und Vanillezucker einrühren.
  • Die Nudeln darin schwenken, mit einem Schuss Rum ablöschen.
  • Den geriebenen Mohn untermischen, bis alle Nudeln bedeckt sind. Mit Staubzucker bestreut servieren.

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