Sterz-Rezepte: Heidensterz, Türkensterz, Grießsterz und mehr
Sterz ist ein altes, einfaches Bauerngericht, das vor allem in der Steiermark, in Kärnten und im Burgenland zuhause ist. Mehl, Grieß oder Erdäpfel werden in Fett geröstet oder mit heißem Wasser aufgegossen und dann mit der Gabel zu kleinen Brocken zerrissen. Hier findest du alle Sterz-Rezepte der Sammlung von A bis Z.
Die bekanntesten Sterz-Arten
- Heidensterz: aus Buchweizenmehl (Heiden), kräftig und leicht nussig. Ein Klassiker aus der Steiermark.
- Türkensterz: aus Maisgrieß (Türken oder Kukuruz), goldgelb und mild.
- Grießsterz: aus Grieß in Fett geröstet und aufgegossen.
- Erdäpfelsterz: aus gekochten Erdäpfeln mit Mehl, in der Pfanne geröstet.
Was isst man zum Sterz?
Früher gab es Sterz oft schon zum Frühstück, dazu Milch, Kaffee oder eine Suppe. Heute wird er gern mit Grammeln oder Speck serviert, als Beilage zu Schwammerlsauce, Gulasch oder Braten, oder einfach mit Salat. Süß schmeckt er mit Zucker, Zimt und Kompott.
Alle Sterz-Rezepte von A bis Z
20 Rezepte in der Sammlung, von A bis Z sortiert. Neue Rezepte erscheinen hier automatisch.
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Mehr aus der bäuerlichen Küche findest du bei den regionalen Raritäten, bei den Rezepten aus der Steiermark und beim Schmarrn. Was Grammeln, Heiden oder Kukuruz auf Deutsch heißen, steht bei den Küchenwörtern.
Häufige Fragen zum Sterz
Was ist der Unterschied zwischen Heidensterz und Türkensterz?
Heidensterz wird aus Buchweizenmehl gemacht und schmeckt kräftig und nussig. Türkensterz besteht aus Maisgrieß und ist milder und goldgelb. Die Zubereitung ist ähnlich.
Ist Türkensterz dasselbe wie Polenta?
Beide werden aus Maisgrieß gemacht. Polenta wird meist cremig gekocht oder als Schnitte gebraten, Türkensterz dagegen trockener und in Brocken zerrissen.
Kann man Sterz aufwärmen?
Ja. Am besten in einer Pfanne mit etwas Fett unter Wenden wieder knusprig rösten.
Du kennst ein altes Sterz-Rezept aus deiner Familie? Schick es uns, damit es nicht verloren geht.
